Das kleine Diesel 1x1 .
| 1. Reihenpumpe |
Bei einer Reiheneinspritzpumpe werden die einzelnen, den jeweiligen
Zylindern zugeordneten Pumpenelemente in einem Gehäuse zusammengefasst.
Die Reiheneinspritzpumpe hat Regelungen für die Drehzahl, die
Einspritzmenge und den Einspritzzeitpunkt (Spritzversteller). Eine
Abwandlung der Reiheneinspritzpumpe ist die Radialkolbenpumpe. Die
Reiheneinspritzpumpe benötigt externe Schmierung, entweder durch
Anbindung an den Motorölkreislauf oder einen eigenen Ölsumpf.
Reiheneinspritzpumpen gelten durch die Trennung von Schmierung und
gefördertem Treibstoff gegenüber Verteilereinspritzpumpen als robuster.
Dieseleinspritzsysteme mit Reiheneinspritzpumpen sind heute mehrheitlich
durch Common Rail-, Pumpe-Leitung-Düse oder Pumpe-Düse-Systeme abgelöst
worden. |
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| 2. Verteilerpumpe |
Die Verteilereinspritzpumpe wird über eine Welle vom Motor angetrieben
und mit ihr auch die im Pumpengehäuse verbaute Vorförderpumpe, meist
eine Flügelzellenpumpe. Diese saugt den Kraftstoff aus dem
Kraftstofftank an und fördert ihn in den Pumpeninnenraum. Der
Kraftstoffdruck im Inneren der Einspritzpumpe wird von einem
Druckregelventil reguliert. Danach folgt der Hochdruckteil der Pumpe,
der den Einspritzdruck erzeugt.
Hierbei existiert nur ein Pumpenelement, das durch einen
nachgeschalteten Verteiler die einzelnen Zylinder versorgt. Die Zahl der
Hübe des Pumpenelementes errechnet sich aus der halben Motordrehzahl,
multipliziert mit der Zylinderzahl (bei einem Viertaktmotor). Auch
hierbei werden die Einspritzmenge und der Einspritzzeitpunkt geregelt,
Regelgrößen sind Last und Drehzahl. Eine Verteilereinspritzpumpe ist
gegenüber der Reiheneinspritzpumpe wesentlich preiswerter in der
Fertigung sowie genauer geregelt. |
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| 3. Düse |
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Als Einspritzdüse wird das Einspritzventil im Dieselmotor bezeichnet. Eine andere Benennung ist Injektor. | |
| 4. 2-Feder-Düse |
| Die Zweidüsenfederhalter sind eine Weiterentwicklung der Standardhalter
für Drosselzapfen- und Lochdüsen.
Beim Einspritzvorgang öffnet die Düsennadel zunächst nur eine erste
Hubstufe .
Es gelangt damit nur eine geringe Kraftstoffmenge in den Brennraum.
Steigt der Druck im Düsenhalter weiter an, wird die Düsennadel auf
vollen Hub geöffnet und die Hauptmenge eingespritzt. Dieser zweistufige
Einspritzverlauf führt zu einer 'weicheren' Verbrennung mit deutlicher
Geräuschminderung und oft auch NOx-Absenkung, da die
Verbrennungsspitzentemperatur sinkt.
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| 5. Common Rail Pumpe |
| Auch die Hochdruckpumpe, die bei Common Rail Systemen den
Diesel-Hochdruck erzeugt, ist genau gesehen eine Einspritzpumpe. Die
Common Rail Pumpe ist nur bezüglich des Drucks geregelt, nicht jedoch
für Mengen- und Zeitpunktregelungen der Zylindereinspritzung wie bei
anderen Einspritzpumpensystemen; diese Regelungsfunktionen werden
außerhalb der Pumpe in einer elektronischen Steuerung und mittels der
von ihr gesteuerten Einspritzventile ausgeführt.
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| 6. Common Rail Injektor |
| Der Injektoren des Common Rail Systems enthalten eine Einspritzdüse, ein
Magnetventil sowie die hydraulischen und elektrischen Anschlüsse zur
Ansteuerung der Düsennadel.
In jeden Motorzylinder wird ein Injektor eingebaut, der über eine kurze
Hochdruckleitung mit dem Rail verbunden ist.
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| 7. Pumpe-Düse (EUI/UIS) |
| Beim Pumpe-Düse-System wird die Einzelstempelpumpe mit der Einspritzdüse
vereinigt. Dies verringert störende Einflüsse der
Kraftstoffdruckleitungen auf das System. Die Regelung des Pumpenelements
erfolgte früher mechanisch, heutzutage wird die Einspritzdauer durch
ein Piezo- oder Magnetventil gesteuert. Diese Ventile verbinden in
geöffnetem Zustand Druckkanal und Rücklauf. Dadurch bricht der Druck
zusammen, und die Einspritzdüse schließt sich. Der Einspritzdruck ist
jedoch stark von der Drehzahl der antreibenden Nockenwellen abhängig und
nicht regelbar.
Das Pumpe-Düse-System ist auch bekannt als Unit Injector System (UIS).
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| 8. Pumpe-Leitung-Düse (PLD/UPS) |
| Das Pumpe-Leitung-Düse-System ist ein speziell für Nutzfahrzeuge
konzipiertes Hochdruck-Einspritzsystem mit bis zu 80 kW Leistung pro
Zylinder und wird bei bis zu acht Zylindern eingesetzt.
Ähnlich wie beim Unit Injector System ist jedem Motorzylinder eine
Einzelpumpe mit integriertem Magnetventil zugeordnet. Diese ist über
eine kurze Hochdruckleitung mit einer konventionellen
Düsenhalterkombination verbunden. Diese Bauweise ermöglicht
Einspritzdrücke bis 2 200 bar.
Das Pumpe-Leitung-Düse-System ist auch bekannt als Unit Pump System
(UPS). |
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